Prozessoptimierung in Krankenhäusern: Optimales Verfahren für dauerhafte Instrumentenkennzeichnung finden

„Eine eindeutige Identifikationsnummer ist für ein umfassendes Instrumentenmanagement in einer ZSVA essentiell.“ So oder so ähnlich formulieren Leiter und Mitarbeiter der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) in Krankenhäusern und Klinikverbunden diese Anforderung und setzen seit Jahrzehnten auf Laser- und Gravurtechniken im Bereich der Kennzeichnung von Operationsbesteck. Doch inzwischen sind auch andere innovative Verfahren als Alternative auf dem Markt, welche diese Techniken in Zukunft ablösen könnten.

 

 

Ein kurzer Exkurs zum Instrumentenmanagement

Die Kernanforderungen an die ZSVA im Prozessablauf und der Logistik sind eindeutig definiert, quasi auf Knopfdruck müssen relevante Daten aus dem Rechner laufen bzw. auf einen Blick ersichtlich sein. Wie viele und welche Instrumente sind im Bestand, welche aktuell in der Reparatur? Welcher Abteilung sind diese zugeordnet? Gibt es Instrumente, die nie verwendet werden, und wie hoch ist der jährliche Schwund? Und das ist nur eine Auswahl an Informationen, die für ein optimales Instrumentenmanagement benötigt werden. Spezialthemen wie die logistischen Prozesse für Notfallinstrumente oder die Inventarverwaltung für mehrere Kliniken stellen noch ganz besondere zusätzliche Herausforderungen dar. So oder so, alles steht und fällt mit einer sicheren Kennzeichnung der einzelnen Instrumente.

 


Viele schwören auf die Lasertechnologie

Die Lasertechnologie ist in der Instrumentenkennzeichnung weit verbreitet. Allerdings könnte man schnell den Eindruck gewinnen, dass diese „Vormachtstellung“ in der Vergangenheit mangels echter Alternativen erreicht wurde. Denn immer wieder werden Stimmen laut, die das Lasern für sehr umständlich und kostenintensiv halten. Zumal auch die Lesbarkeit der Daten durch die Vielzahl an Reinigungs- und Sterilisationsprozessen auf Dauer rapide abnimmt. Die Annahme, dass einmal gelaserte Instrumente über Jahre hinweg die benötigten Daten gut lesbar transportieren, hat sich so leider nicht bewahrheitet.   

Alternative Kennzeichnungsverfahren wie STRUCTOBOND der S+P Samson GmbH und ihrem Partnerunternehmen der Clinic-ID GmbH bieten die Möglichkeit der Prozessoptimierung, Kostenreduktion, Vereinfachung des Handlings. Hierbei werden dauerhafte Etiketten zur Kennzeichnung von Instrumenten verwendet.

 

Bei diesem Verfahren fixiert eine polymerisierende Epoxidharzschicht das Etikett zum Untergrund hin und bildet zugleich eine Deckschicht. Bei Hitzeeinwirkung verschmelzen die beiden Schichten, fixieren den Datenträger und verfließen seitlich. Dadurch entsteht eine homogene, leicht erhabene Fläche, die sich exzellent an den zu kennzeichnenden Körper anschmiegt. Das Resultat ist eine gut lesbare Codierung, die stoffschlüssig mit dem Instrument verbunden ist und viele Reinigungs-, Passivierungs- und Sterilisationsprozesse unbeschadet übersteht.

 

Instrumente können so auch nachträglich markiert werden, eine einfache Kennzeichnung von Kunststoffen und Metallen ist möglich, Farbmarkierungen können angebracht werden, dauerhaftes und schnelles Lesen der Codes ist garantiert und diese können sogar mit Barcodescannern erfasst werden.

 

 

Better be safe – die Zertifizierungen

Zudem erfüllt dieses Verfahren die gegebenen hygienischen Anforderungen. So wird sichergestellt, dass nach der Reinigung und Sterilisation keine Keime an der Kennzeichnungslösung haften bleiben, dass die Kennzeichnung den Sterilisationsprozess unbeschadet übersteht und selbstredend humanverträglich ist.

 

 

Fazit 

 

Neue Technologien werden immer erst mit Argusaugen beobachtet. Müssen sich im Laufe der Zeit gegenüber Altbewährtem – auch wenn dieses als suboptimal angesehen wird – beweisen und durchsetzen. Gerade im medizinischen Umfeld, in dem es um das Wohl der Menschen geht und ganz besondere Vorschriften gelten.

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